Vogelschutz

transpower berücksichtigt bei den Planungen für Freileitungen ausdrücklich auch die Aspekte des Vogelschutzes. Wir pflegen Kontakte zu Vogelschutzwarten und unterschiedlichen Vogelschutzverbänden mit dem Ziel, auch die Anliegen der Vogelschützer einfließen zu lassen und die Tiere bestmöglich zu schützen.

 

Auch im Betrieb der Freileitungen gerät der Vogelschutz nicht in Vergessenheit. Der Mastbereich bietet für Vögel eine ideale Brutmöglichkeit, Masten und Leiterseile werden von einigen Arten als Rast- und Schlafplatz genutzt. Auf den Freileitungsmasten brüten zum Beispiel Fischadler, Störche oder Falken. Wir unterstützen das Anbringen von Nistkästen, um zum Beispiel Wanderfalken ein neues Zuhause zu bieten.

 

An Höchstspannungsleitungen können sich Verletzungen und Todesfälle von Vögeln durch Stromschlag durch den großen Abstand der Isolatoren nicht ereignen. Nach den Empfehlungen des Naturschutzbundes und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit3 sind Masten und Leitungen mit Spannungen über 60 kV bezüglich Stromschlags für Vögel weitgehend ungefährlich.

Markierungen

 

Grundsätzlich wird der Vogelflug durch Hoch- und Höchstspannungsleitungen nicht bedeutsam gefährdet. In sensiblen Bereichen wie zum Beispiel in Niederungsgebieten oder bei Gewässerkreuzungen können Markierungen an den Erdseilen angebracht werden, um diese für die Vögel besser sichtbar zu machen. Vögel können das Hindernis in der Luft so rechtzeitig erkennen und ihm ausweichen. Ein Kollisionsrisiko wird dadurch minimiert.

 

 

3 Vgl. NABU: „Vorsicht: Stromschlag! Empfehlungen zum Vogelschutz“

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