Raumordnungsverfahren eröffnet

Das Raumordnungsverfahren für die Leitung zwischen den Umspannwerken Wahle (Landkreis Peine) und Mecklar (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) wurde am 26. Mai 2010 von den zuständigen Landesplanungsbehörden in Niedersachsen und Hessen eingeleitet. transpower bringt etwa 650 Kilometer Trassenvarianten in das Verfahren ein. In Niedersachsen werden fünf Hauptvarianten in einem detaillierten Variantenvergleich untersucht, in Hessen sind es zwei Hauptvarianten. Die Genehmigungsunterlagen im Internet unter www.rov-wahle-mecklar-online.de veröffentlicht.

 

 

In dem Verfahren werden die Träger öffentlicher Belange, das sind v. a. die Gemeinden und Kreise, beteiligt. Ihre Stellungnahmen werden im Verfahren an Erörterungsterminen diskutiert. Neben diesen nicht öffentlichen Terminen hat  transpower vom 14. bis 18. Juni acht Informationsveranstaltungen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger durchgeführt.

 

 

Raumordnungsverfahren

 

Im Raumordnungsverfahren wird die Vereinbarkeit der geplanten Höchstspannungsleitung mit den Zielen und Grundsätzen der Raumordnung geprüft. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Themen Immissionsschutz und Siedlungsentwicklung, Natur- und Landschaftsschutz sowie Freiraumnutzung und Erholung gelegt. Des Weiteren bestimmten insbesondere die Bündelung mit bereits bestehenden Freileitungen, Verkehrswegen oder anderen liniengebundenen Infrastruktureinrichtungen die Entwicklung der Planungskorridore, mit dem Ziel, die neue Trasse weitestgehend an vorhandene Infrastruktur anzulehnen.

 

Im Laufe des Verfahrens werden die betroffenen Kreise und Kommunen und weitere so genannte Träger öffentlicher Belange sowie anerkannte Verbände beteiligt. Möchten Privatpersonen in dem Raumordnungsverfahren Einfluss nehmen oder ihre Belange einbringen, haben sie Gelegenheit, sich schriftlich bei den Gemeinden zu äußern. Die eigentliche Genehmigung der Leitung erfolgt erst im anschließenden Planfeststellungsverfahren, das auch eine direkte Beteiligung von Privatpersonen vorsieht.

 

Ziel ist es, im Dialog mit Planungsbehörden und der Region eine Planung zu entwickeln, die Eingriffe in Natur und Landschaft minimiert.

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